Bikerfrühstück

Uih, das ist aber nett!

 Du strampelst wie jeden Morgen den Neckarradweg entlang der Hofener Straße, da steht plötzlich ein blaues Paul-Lange-Zelt auf dem Radweg und ein Typ winkt wie wild. Was ist denn da los?

Ganz einfach, Benny und ich, beide im Marketing bei Paul Lange & Co. tätig, boten den Fahrradpendlern ein kostenloses „Biker-Frühstück“ an. Rührei mit Speck gab es nicht, dafür Kaffee, fünf Sorten Tee, Brezeln und einen leckeren Apfel. Warum das? Einfach so! Es sollte ein Dankeschön an die Radler sein, die jeden Morgen in Sichtweite unseres Büros zur Arbeit pendeln. Und das waren nicht wenige. Wir beide hatten gut zu tun, die komplett überraschten Pendler zu versorgen, uns mit ihnen über ihre Situation als Fahrradpendler in Stuttgart zu unterhalten, gleichzeitig Neuankömmlinge aus beiden Richtungen „abzufangen“ und dabei noch mit klammen Fingern und halb eingefrorenem Kuli ein paar Gesprächsnotizen zu machen …

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Die Erfolgszentrale des Team BULLS

Ein Blick hinter die Kulissen

Der Gesamtsieg beim Cape Epic in Südafrika gehört zu den prestigeträchtigsten Erfolgen, die es im Cross-Country-Marathon-Sport gibt. Auf acht Etappen sind über rund 700 Kilometer und mehr als 15.000 Höhenmeter zu bewältigen. Ein „Marathon“-Programm also im wahrsten Sinne des Wortes, das nicht nur den Beinen der  als Zweier-Teams antretenden Athleten, sondern auch  dem Material alles abverlangt. Davon können auch gestandene Profis wie Urs Huber vom Team Bulls ein Lied singen. An der Seite von Karl Platt sicherte sich der Schweizer im Frühjahr 2016 den Sieg am Kap und reiste daher 2017 als Titelverteidiger an. Im Gepäck jede Menge Fahrradtechnik vom Feinsten, die für die Strapazen  im Rennen unverzichtbar ist. Doch wer sorgt eigentlich dafür, dass Profis wie Huber oder Platt immer das beste Material unter dem Hintern haben? Wir durften uns in der Team Bulls Zentrale umsehen und miterleben, wie Urs Huber sein auf ihn abgestimmtes Equipment empfing.

Team-Bulls_Cape-Epic

Für alle das Selbe – oder doch nicht? 

„Jeder Fahrer hat seine eigenen Vorlieben, gewisse körperliche Besonderheiten, biomechanische wie physiologische, auf die wir beim Aufbau der Räder Rücksicht nehmen“, erklärt Team-Manager Friedemann Schmude. Natürlich, so der „Macher“ hinter den vielen Erfolgen der vergangenen Jahre, komme bei allen Teamfahrern dasselbe Basismaterial zum Einsatz. Fürs Cape Epic 2017 waren es beispielsweise die neuen vollgefederten BULLS Black Adder Wild Edge Team Di2 Rahmen sowie die von den Sponsoren zur Verfügung gestellten Komponenten und Teile wie die SHIMANO XTR Di2 Gruppen von Paul Lange & Co. Damit hören die Gemeinsamkeiten dann allerdings auch schon wieder auf. Kurbelübersetzung und Kurbelarmlänge, den Kassettentyp und viele weitere Parameter gilt es auf den Geschmack und den Körper des jeweiligen Athleten abzustimmen. „Während beispielsweise Urs Huber und Karl Platt auf Zweifach-Kurbeln mit 36/26 Zähnen setzen und dabei dank Synchro-Shift komplett auf den linken Schalter verzichten, schaltet Simon Stiebjahn auch vorne lieber selbst“, plaudert Schmude aus dem Nähkästchen.

„Rider Tuned“ – Das Erfolgsprinzip

Team-Bulls_E-Tube

Besonders schätzen Teammanager wie Mechaniker und Fahrer die Möglichkeiten, die SHIMANO im Rahmen des „Rider Tuned“-Prinzips bietet. So kombinieren die Bulls-Piloten beispielsweise an ihren Wettkampfbikes die leistungsstarken Trail-Bremshebel mit den filigranen Race-Bremssätteln. „So erhalten wir die Performance, die wir brauchen, und die Kontrollierbarkeit der Servo-Wave-Technik, ohne dass das Gewicht zu sehr ansteigt“, verrät Friedemann Schmude.
Doch auch in der Backnanger Teamzentrale hat mittlerweile längst die Elektronik Einzug gehalten. „Wir müssen uns langsam auch einen neuen Titel für den Mechaniker ausdenken“, schmunzelt der Manager des Team Bulls, „schließlich sitzt er immer öfter vor dem PC und programmiert die Bikes der Fahrer so, wie es für jeden einzelnen am besten ist.“ Über E-TUBE, so Schmude weiter, sei dies aber zum Glück so einfach, dass immerhin keine Zusatzausbildung nötig sei. 

High-Tech Elektronik am Rad

Team-Bulls_XTR-Kassette

„Natürlich befasse ich mich auch viel mit der Technik, das gehört ja dazu. Aber mein Job ist es in erster Linie, Rennen zu fahren. Und dass mir das Team dafür jedes Mal perfekt aufgebaute, vorbereitete – und neuerdings programmierte – Bikes hinstellt, macht das auf jeden Fall viel leichter“, sagt Urs Huber mit Blick auf seine neuen Sportgeräte. Es gerate ja, so der Schweizer weiter, oft in Vergessenheit, wie viel Aufwand hinter der technischen Seite eines Rennteams stehe. „Auf den Rennen steht schon manchmal auch die Team-Area mit den Mechanikern im Fokus. Da kommen auch mal die Medien vorbei und machen Fotos oder schreiben Artikel. Aber dass hier in der Zentrale das ganze Jahr über im Hintergrund gearbeitet wird, damit wir am Ende immer das beste und schnellste Material haben, weiß kaum einer.“ Gerade dieser Support, so Huber, sei eines der wichtigsten Kriterien, die die richtig guten Teams von den anderen unterscheiden.

Team-Bulls_Werkstatt_Rad

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen

„Das muss auch so sein“, ergänzt Teammanager Schmude. „Schließlich haben verschiedene Rennen ja ganz unterschiedliche Charakteristika. Und das muss sich natürlich auch im Material widerspiegeln.“

Nach dem Cape Epic ist vor der Transalp könnte eines der Mottos im Hinblick auf die beiden wichtigsten Etappenrennen der Saison lauten. In den Alpen kommen im Gegensatz zu Südafrika beispielsweise die BULLS Black Adder Team Di2 Hardtails zum Einsatz, die natürlich ebenfalls
individuell für jeden Fahrer aufgebaut werden. An der Ausstattung mit einem Synchro-Shift-gesteuerten 2-fach-System ändert das für Huber jedoch nichts. Lediglich die Kettenblattkombinationen werden je nach Etappenprofil angepasst. Für Cross-Country-Rennen während der Saison setzen die Team BULLS Profis aber durchaus auch gelegentlich auf 1-fach-Systeme. „Die kurzen, schnellen Runden lassen es in solchen Rennen zu, auch mal einen dickeren Gang den Anstieg hochzudrücken“, erklärt Schmude. Und so gehen in der Backnanger Teamzentrale die Saison über quasi nie so ganz die Lichter aus. „Nur während der großen Rennen ist hier Ruhe, dann findet die Hauptarbeit auf dem Rad statt.“

Elite – Tradition trifft Moderne

Was haben eine Kalkbrennerei und die Fahrradbranche gemeinsam? Im ersten Moment eigentlich nichts – sollte man meinen. Und doch gibt es da eine Verbindung. Seit 38 Jahren ist Elite spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von Rollentrainern, Fahrradflaschen und Flaschenhaltern und damit in dieser Branche ein fest etablierter Player. Darüber hinaus ist das italienische Unternehmen ein traditionsreich geführtes Familienunternehmen, das auch den historischen und kulturellen Wurzeln der Region so nah wie möglich sein möchte. Darum liegt es nicht fern, dass der Hauptsitz der Firma eine ehemalige Kalkbrennerei aus dem 18. Jahrhundert ist, denn das Brennen von Kalk hat in dieser Region Tradition. Wenn man im norditalienischen Fontaniva in Venetien ankommt, ist eines direkt klar: Hier ist man in Italien, wie es leibt und lebt. Verwinkelte Gassen, kleine Ladengeschäfte, süße Leckereien und Sonne satt – oder kurz gesagt: „Dolce Vita“ pur. Davon haben wir uns bei einem Besuch in Bella Italia selbst überzeugt.

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Was ist eigentlich Synchro-Shift?

Synchro-Shift leitet sich vom englischen Begriff für „synchronisiertes Schalten“ ab und bezeichnet zunächst die schlichte Tatsache, dass Schaltwerk und Umwerfer in einem elektronischen Di2 System synchron arbeiten.

Natürliche Schaltlogik

Basierend auf den Informationen, die der Umwerfer dem Schaltwerk und umgekehrt liefert, wechseln sie teilweise automatisiert die Gänge. Schaut man sich an, wie Radfahrer mit 2-fach- oder auch 3-fach-Antrieben schalten, erkennt man ein deutliches Muster. Um zunehmend leichtere Gänge zu bekommen, schaltet der Radfahrer zunächst am Schaltwerk auf größere Ritzel. Irgendwann erfolgt dann vorn der Wechsel aufs kleine Kettenblatt. Um nicht ins Trittfrequenz-Loch zu fallen, folgen meist Ausgleichsschaltungen hinten. Umgekehrt laufen die Schaltvorgänge ähnlich ab, wenn zunehmend „dickere“ Gänge eingelegt werden.

Nach demselben Prinzip funktioniert Synchro-Shift. Mit einem kleinen Unterschied: Der Fahrer kann die Betätigung des Umwerfers ganz dem System überlassen. Somit werden auch 2-fach- oder 3-fach-Systeme mit nur einem einzigen Schalter bedienbar. Der Fahrer wählt nur noch zwischen „leichter“ oder „schwerer“ beim Schalten. Das System entscheidet dann auf der Basis eines vordefinierten Schaltlayouts selbständig, wie sich Schaltwerk und Umwerfer verhalten. 

Individuelle Schaltlayouts

SHIMANO_Synchro-Shift_Layout

Zwei solcher Layouts können in den Komponenten abgespeichert werden. Sie stehen während der Fahrt auf Knopfdruck zur Verfügung. Mit der SHIMANO E-TUBE Software lassen sich die Layouts innerhalb bestimmter Systemgrenzen frei definieren. Zum Beispiel können Fahrer ein Layout auf durchgehend möglichst geringe Schaltstufen auslegen. Das zweite stellt dann in weniger Schritten die gesamte Bandbreite zur Verfügung. Wer im Zweifel die Kontrolle behalten will, kann einen zweiten Schalter montieren. Dadurch kann man jederzeit die Synchro-Shift-Entscheidungen überstimmen oder gar ganz auf manuellen Betrieb umstellen.

Synchro-Shift für’s Rennrad

Ursprünglich wurde die Synchro-Shift-Technologie im Mountainbike-Bereich eingeführt. Seit 2016 gibt es sie auch bei Di2-Rennradschaltungen.

Im Rennrad-Bereich trennt man zwischen verschiedenen Betriebsmodi der Synchro-Shift: Voll-Synchro-Shift ist vor allem im Triathlon und Zeitfahren von Bedeutung. Hier werden spezielle Schalt-/Bremshebel  mit nur einer Schaltfläche pro Hebel verwendet. Den großen Auftritt hat am Rennrad die so genannte Semi-Synchro-Shift-Funktion. Dabei reagiert das Schaltwerk auf die Vorgaben des Umwerfers und nimmt die nötigen (und über E-TUBE vordefinierbaren) Ausgleichsschaltungen vor, wenn der Fahrer vorne das Kettenblatt wechselt.

Tipps & Tricks aus der Werkstatt: Bremsbeläge wechseln

Die Bremse ist eine wichtige Komponente am Fahrrad, auf die sich jeder Radfahrer zu 100 % verlassen können muss. Deshalb ist ein regelmäßiger Check (und gegebenenfalls eine Erneuerung) unerlässlich. Ich zeige euch, worauf zu achten ist und wie man die Bremsbeläge in der Heimwerkstatt tauschen kann. 

Tipp: Die Bremsbeläge sollten bei einer Stärke von 0,5 mm gewechselt werden bzw. wenn die Feder die Bremsscheibe berührt. Sind sie plan und nahezu identisch abgefahren, scheint die Bremse in Ordnung zu sein. Sind sie jedoch eher einseitig abgenützt, sollte sich ein Fachhändler die Bremse anschauen. Denn ein Kolben könnte feststehend sein oder schief im Bremssattel stehen.

Was braucht man?

  • Ersatzbeläge,
  • Isopropylalkohol oder Wasser und Seife,
  • sauberes Tuch,
  • Reifenheber
  • und je nach verbauter Bremse einen Innensechskantschlüssel, einen flachen Schraubendreher oder eine Zange bei einem einfachen Splint.

Schritt 1: Laufrad demontieren

Bremsbelaege-wechseln_Schritt1_Laufrad-demontieren

Als erstes klemmt ihr das Fahrrad an einen Montageständer oder hängt es mit dem Sattel auf eine stabile Stange. Anschließend demontiert ihr das Laufrad. Nach dem Ausbau könnt ihr direkt die Bremsscheibe überprüfen. Sie sollte eine Mindestdicke von 1,5 mm haben. Das könnt ihr mit einem Messschieber messen. Das Maß ist auch auf der Scheibe aufgedruckt.  „Tipps & Tricks aus der Werkstatt: Bremsbeläge wechseln“ weiterlesen

Was ist dran an SHIMANO Di2? Meinungen…

SHIMANO Di2 Logo

2-fach-Antrieb mit nur einem Schalter 

„Für mich ist Di2 eine der bedeutendsten Erfindungen am Fahrrad überhaupt. Zum einen natürlich, weil ich mit minimalem Kraftaufwand, aber zugleich größter Zuverlässigkeit und Präzision schalten kann – und das unter allen Bedingungen, auch unter Last. Zum anderen aber vor allem deshalb, weil Di2 mir die Möglichkeit bietet, dank Synchro-Shift meinen 2-fach-Antrieb mit nur einem Schalter auf der rechten Seite zu bedienen. Natürlich habe ich als Profi so viele Kilometer in den Beinen, dass ich auch frühere mechanische Schaltungen blind beherrscht habe. Aber dank Di2 mit Synchro-Shift kann ich mich einfach voll und ganz aufs Fahren konzentrieren und muss wirklich gar keinen Gedanken mehr aufs Schalten verschwenden.“
Karl PlattKarl Platt, Team BULLS, XCM-Profi , mehrfacher Gewinner des Cape Epic und der Transalp


Meine Dura-Ace und ich!

„Eine lange gemeinsame Geschichte, die ganz bestimmt noch nicht zu Ende ist! 2009 wurde die erste elektronische Di2 von SHIMANO vorgestellt und der Aufschrei in der Szene war groß. Wer braucht denn sowas. Mechanisch ist viel besser, Elektronik viel zu anfällig. Bei mir war die Skepsis nicht ganz so groß, gespannt war aber auch ich. Den ersten wirklichen Härtetest hatte meine Di2 beim Race Across America, einem 4.800 km Radrennen nonstop quer durch die USA. Von extrem heiß in der Mojave Wüste über Kälte in den Rocky Mountains bis hin zu sinnflutartigen Regenfällen in Kansas, war alles mit dabei. Die Schaltvorgänge waren dabei aber immer direkt und genau, auch unter Belastung bei steilen Anstiegen. 
2014 schaffte ich mit 47 Jahren unerwartet den Sprung zurück in den Profi -Triathlon-Zirkus. Worauf ich vertrauen konnte, war meine Radstärke und meine Di2, die sich in den letzten Jahren noch weiter entwickelt hat. Schnellste Radzeiten beim Ironman Rennen in Barcelona, Kopenhagen und ein Strecken-Radrekord 2016 beim Ironman in Vichy unterstreichen das. Neben meinen Rennen unter Hochbelastung und jährlich über 20.000 gefahrenen Trainingskilometern kann ich abschließend sagen, die Di2 arbeitet absolut zuverlässig und genau.“Andreas NiedrigAndreas Niedrig, Hochleistungssportler und Motivator


Lest hier mehr zum Thema:
http://blog.paul-lange.de/2017/10/shimano-ultegra-di2-batteriestand/

Lazer Sport – Use Your Head!

Zu Besuch bei der Helmmarke Lazer

Was sollte ein guter Fahrradhelm zu bieten haben? Die Ansprüche sind in jedem Fall hoch. Er soll den Kopf gut belüften, gut aussehen, bequem sowie aerodynamisch sein und, allem voran, im Ernstfall unser Leben retten. Ein Produkt, das im Bereich Fahrradzubehör also nicht fehlen sollte und sogar einen sehr wichtigen Platz einnimmt. Seit mittlerweile vier Jahren gehört die Marke Lazer in das Portfolio von Paul Lange & Co. Höchste Zeit, einmal hinter die Kulissen der belgischen Qualitätsmarke zu schauen.  „Lazer Sport – Use Your Head!“ weiterlesen

Interview mit Michael Teuber – Teil 2

Alltag und Training – Wie wird dein E-Bike eingesetzt?

Michael Teuber ist seit 1997 professioneller Radsportler und konnte unter anderem als fünffacher Paralympics-Champion beeindruckende Erfolge erzielen. Warum er als Spitzensportler trotzdem gerne aufs E-Bike steigt und welche Vorteile er darin sieht, verrät er uns im Interview.

Michael Teuber fährt mit seiner Tochter auf dem E-Bike

Michael, wie setzt du dein E-Bike ein?

Zurzeit bin ich mitten in der Rennrad-Wettkampfsaison, so dass ich das E-Bike nur hin und wieder für spaßorientierten Ausgleichssport benutze. Im Winter habe ich regelmäßig mit dem E-Bike trainiert und nach der Saison plane ich, einige größere Touren zu machen.  „Interview mit Michael Teuber – Teil 2“ weiterlesen

Erster Fahrbericht der SHIMANO E-Bike-Nabe

So schön kann E-Biken sein!

Ich war schon immer ein Fan von Nabenschaltungen. Sie sind leise, die ganze Mechanik ist gekapselt, es gibt keine Überschneidung von Gängen und sie lassen sich denkbar einfach bedienen. So weit so gut? Nun ja, auch bei Nabenschaltungen ist nicht alles Gold, was glänzt. Die eben beschriebenen Vorteile werden mit geringerer Abstufung, geringerem Übersetzungsbereich und geringerer Effizienz im Sinne eines höheren Widerstands erkauft. Wer es genau wissen will: Eine gute gepflegte oder neue hochwertige Kettenschaltung brilliert mit einem Wirkungsgrad von ca. 98 Prozent, eine Nabenschaltung rangiert bei etwa 92 Prozent.  „Erster Fahrbericht der SHIMANO E-Bike-Nabe“ weiterlesen

Interview mit Michael Teuber – Teil 1

Spitzensportler und trotzdem E-Bike, warum?

Michael Teuber ist seit 1997 professioneller Radsportler und konnte unter anderem als fünffacher Paralympics-Champion beeindruckende Erfolge erzielen. Warum er als Spitzensportler trotzdem gerne aufs E-Bike steigt und welche Vorteile er darin sieht, verrät er uns im Interview. 

Paralympics-Champion Michael Teuber fährt ein E-Mountainbike

Michael, warum fährst du E-Bike?

Meine spontane Antwort heißt: Weil es mega Spaß macht. Aber es gibt mehrere Gründe: Nachdem ich in den letzten 2 Jahren bei sporadischen Fahrten „Blut geleckt“ hatte, sah ich die verschiedenen Möglichkeiten, die ein E-Bike bieten kann und so musste für das Wintertraining 2017/18 ein eigenes E-Bike her. Diese Möglichkeiten sind: Hohe Trainingsmotivation durch den erhöhten Spaßfaktor, Kappung der Belastungsspitzen im Wintertraining und die Möglichkeit, auch wieder mit meiner Frau oder meiner Tochter auf Augenhöhe fahren zu können. „Interview mit Michael Teuber – Teil 1“ weiterlesen