100 Jahre Lazer – Vom Lederhelm zum „Century“

Ein runder Geburtstag der Superklasse

100 Jahre Lazer! Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, denn im Jahr 2019 schreibt das belgische Unternehmen Lazer sein hundertjähriges Bestehen und blickt damit auf ein Jahrhundert voller Innovation und packender Geschichten zurück. Gleichzeitig wagt der Helmspezialist einen Blick in die Zukunft – denn das Ziel ist noch lange nicht erreicht.

Alles begann im Jahr 1919 im belgischen Nivelles. Damals produzierte Lazer noch Zubehör aus Leder für Motorradfahrer.

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Flatpedal-Schuhe vs. Klick-Schuhe

Flatpedal vs. Klick | Steffi Marth auf dem Mtb

Klickies oder Flatpedal? Diese Frage wird schon lange heiß diskutiert. Beide Varianten haben ihre Daseinsberechtigung und bringen Vor- und Nachteile mit sich. Letztendlich muss sich jeder diese Frage selbst, entsprechend seines Einsatzzweckes und seiner Vorliebe, beantworten. Profi-Mountainbikerin Steffi Marth entscheidet sich je nach Einsatz für Klickies oder Flatpedal. Wir haben sie gefragt, wann bei ihr, welcher Schuh zum Einsatz kommt …

Wann bist du auf Klickies unterwegs?

Steffi Marth: „Ich fahre eigentlich fast immer Klickies, einzige Ausnahme sind meine Fahrtechnik-Kurse. Es gibt mir einfach ein sicheres Gefühl eingeklickt zu sein, vor allem bei schnellen, technischen Rides mit vielen Wurzeln und Steinen. Man hat eingeklickt einfach einen besseren Halt auf dem Pedal, außerdem steht man immer akkurat mit beiden Fußsohlen perfekt gleich.“

Wann fährst du Flatpedal-Schuhe?

Steffi Marth: „ In meinen Fahrtechnik-Kursen sollen die Leute lernen, wie sie ihr Bike beherrschen, dazu gehört wie sie Vorderrad und Hinterrad anheben und zwar nicht eingeklickt sondern nur mit ihrer Fußspannung. Auch einen Bunny Hop kann man nur mit Flat Pedals ordentlich und ohne Schummeln machen. Es ist einfach wichtig, das MTB auch ohne Klickies zu beherrschen, danach kann man die Klickpedale auch wieder montieren. Ab und zu fahre ich also auch gerne ohne Klickies.“

Worin siehst du die Vorteile bei Klick-Schuhen und wo bei Flatpedal-Schuhen?

Steffi Marth: „Man hat einen deutlich besseren Stand und Halt auf Klickpedalen. Die Position des Fußes ist stets akkurat, so dass ordentlich Druck gemacht werden kann. Man rutscht in schwierigen Passagen, wo es mal richtig zur Sache geht, nicht gleich auf dem Pedal hin und her. Ein weiterer Vorteil: Der sogenannte runde Tritt. Beim Pedalieren kann gleichermaßen gezogen und gedrückt werden. Das geht auch mit ordentlich Fußspannung, was allerdings nicht jeder beherrscht.“

Hast du einen Rat für diejenigen, die sich unschlüssig sind, welches Schuhmodell das richtige für Sie ist?

Steffi Marth: „Ich würde immer erstmal ohne Klickies auf Flatpedalen die Grundübungen machen. Wer sein Vorderrad und Hinterrad separat oder sogar im Bunny Hop gleichzeitig anheben kann, der darf auch zu Klickies greifen. Diese machen meiner Meinung nach deutlich mehr Spaß, weil man einen festen Stand und besseren Halt hat. Sicheres ein- und ausklicken ist natürlich die Voraussetzung. Das funktioniert aber meist sehr schnell nach ein wenig Übung.“


Hier geht´s zur offiziellen Website von Steffi Marth: https://steffimarth.wixsite.com/steffimarth

Fahrradförderung im Dortmunder Symposium

Zum Dialog zwischen der Fahrradindustrie und politischen Institutionen zur Fahrradförderung

Dortmunder Symposium zur Fahrradförderung

„Wenn Berlin fällt, fällt die ganze Republik“, so jubilierte die Fahrrad-Community, als der Berliner Radentscheid, genauer gesagt, die Initiative Volksentscheid Fahrrad am 14. Juni 2016 dem Berliner Senat den Antrag auf ein Volksbegehren für eine sichere und komfortable Radinfrastruktur übergab. Im Weiteren verfügte das Abgeordnetenhaus am 28. Juni 2018 das Berliner Mobilitätsgesetz. Was ist seitdem in Berlin zur Fahrradförderung passiert? Kurz gesagt, wenig, manche meinen, gar nichts.

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Umstieg vom Auto aufs E-Bike

Der ein oder andere von euch hat sich sicherlich auch schon einmal überlegt, die tägliche Strecke zur Arbeit mit dem Fahrrad anstatt mit dem Auto zu fahren. Gerade bei uns in Stuttgart ist das Thema Verkehrswende, also der Umstieg vom Pkw auf andere Verkehrsmittel, ein großes Thema unter den Bürgern. Und wenn man sich die Nachrichten anschaut, dann scheinen wir hier in Stuttgart an Feinstaub förmlich zu ersticken. Doch ist es denn so einfach, auf das Fahrrad oder wie in meinem Fall auf das E-Bike umzusteigen? Ich wage den Selbsttest und dokumentiere ab sofort die Schwierigkeiten, die dadurch auftreten mit der Kamera und hier im Blog.

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Radhosen zusammenlegen: So geht es richtig

Radhosen zusammenlegen und Trikots falten

Endlich Ordnung im Kleiderschrank

Freizeitklamotten, Arbeitskleidung, Sportbekleidung – da kann man im Kleiderschrank schon mal den Überblick verlieren. Am besten ist es, die Klamotten nach den jeweiligen Anlässen und der Saison zu sortieren. Das schafft schon mal eine klare Übersicht. Darüber hinaus ist es wichtig, den vorhandenen Raum optimal zu nutzen. Doch wie lassen sich die „störrischen“ Sitzpolster der Radhosen zusammenlegen? Und wie schafft man es, Radtrikots trotz der oft glatten Stoffe zu stapeln? Als Fahrrad-Experten haben wir natürlich eine passende Lösung bereit. Mit diesen Tipps und Tricks kann man Trikots und Shorts nicht nur im Kleiderschrank einfach und platzsparend aufbewahren, sondern auch in der Sporttasche oder in dem Koffer auf Reisen.

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Critical Mass Stuttgart bei Paul Lange

300 Radfahrer kamen zur After Mass bei Paul Lange & Co.
Volles Haus bei der After Mass

Wir sind Fahrrad!

Überall in der Welt treffen sich am ersten Freitag im Monat Radfahrer, die durch die Stadt cruisen. Ihr Ziel: auf die „bescheidene“ Situation von Radfahrern aufmerksam machen. Damit setzen sie sich für mehr Sicherheit, Aufmerksamkeit und vor allem mehr Platz ein. Bei uns nennt sich das Critical Mass Stuttgart.

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Interview mit Guido Tschugg

Als Profi auf dem E-Mountainbike

Guido Tschugg ist wohl einer der erfolgreichsten Mountainbiker, den Deutschland zu bieten hat. Das bedeutet aber nicht, dass er ausschließlich auf dem normalen Bike unterwegs ist. Ganz im Gegenteil – Guido setzt mittlerweile häufig auf die elektrische Unterstützung eines E-Mountainbikes beim Training und auch im Alltag. Wie Profisportler und E-Bikes zusammenpassen, wie er sein eigenes E-Bike einsetzt, und welche Vorteile er in E-Bikes sieht, hat Guido uns im Interview verraten.

Guido Tschugg fährt mit seinem Husqvarna E-Mountainbike
© Husqvarna Bicycles
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Interview mit Michael Teuber – Teil 3

E-Mountainbike oder normales Mountainbike?

Michael Teuber ist seit 1997 professioneller Radsportler und konnte unter anderem als fünffacher Paralympics-Champion beeindruckende Erfolge erzielen. Warum er als Spitzensportler trotzdem gerne aufs E-Bike steigt und welche Vorteile er darin sieht, verrät er uns im Interview.

Michael Teuber auf einer Ausfahrt in den Bergen mit seinem gelben Scott E-Mountainbike mit SHIMANO Antrieb.
Wie „natürlich“ ist das Fahrgefühl eines E-Mountainbike im Vergleich zu einem normalen Mountainbike? 

Meiner Meinung nach hat die gewählte Unterstützungsstufe einen maßgeblichen Einfluss auf das Fahrgefühl: Im Eco-Modus und im Trail-Modus fühlt sich das E-Mountainbike wie ein normales Mountainbike an. Im Boost-Modus ändert sich das Fahrgefühl, es wird aggressiver, denn man beschleunigt schneller. Da muss man nach Uphill-Kurven sensibel antreten, um nicht rauszufliegen. Manchmal will man diese Extra-Power bewusst haben, wenn nicht, sollte man im Trail- oder Eco-Modus fahren. Im Downhill merkt man kaum einen Unterschied. Kleine Sprünge oder Bunnyhops fallen durch das höhere Gewicht etwas schwerer, dafür liegt das Bike satter auf dem Trail.

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„Tüftler- und Forscherinnentag“ bei Paul Lange

Im Rahmen meiner Ausbildung bei Paul Lange & Co. verbrachte ich drei Monate in der Marketingabteilung. Hier konnte ich auch in den Bereich „Social Sponsoring“ schnuppern. Bei einem Besuch des Events „sozialer Marktplatz“ in Stuttgart, habe ich die e-lementi Bildungsstiftung kennen gelernt. Die Stiftung stellt jährlich den sogenannten „Tüftler- und Forscherinnentag“ auf die Beine. Bei diesem Tag haben Kinder die Gelegenheit, in naturwissenschaftlichen und technischen Berufsfeldern Erfahrung zu sammeln. Auch unsere Firma öffnete wieder im November ihre Türen, um den Kindern den Beruf des Zweiradmechatronikers näher zu bringen.

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Bikerfrühstück

Uih, das ist aber nett!

 Du strampelst wie jeden Morgen den Neckarradweg entlang der Hofener Straße, da steht plötzlich ein blaues Paul-Lange-Zelt auf dem Radweg und ein Typ winkt wie wild. Was ist denn da los?

Ganz einfach, Benny und ich, beide im Marketing bei Paul Lange & Co. tätig, boten den Fahrradpendlern ein kostenloses „Biker-Frühstück“ an. Rührei mit Speck gab es nicht, dafür Kaffee, fünf Sorten Tee, Brezeln und einen leckeren Apfel. Warum das? Einfach so! Es sollte ein Dankeschön an die Radler sein, die jeden Morgen in Sichtweite unseres Büros zur Arbeit pendeln. Und das waren nicht wenige. Wir beide hatten gut zu tun, die komplett überraschten Pendler zu versorgen, uns mit ihnen über ihre Situation als Fahrradpendler in Stuttgart zu unterhalten, gleichzeitig Neuankömmlinge aus beiden Richtungen „abzufangen“ und dabei noch mit klammen Fingern und halb eingefrorenem Kuli ein paar Gesprächsnotizen zu machen …

„I hann‘ koi Zeid, i muass schaffa! „Bikerfrühstück“ weiterlesen