Interview mit Michael Teuber – Teil 1

Spitzensportler und trotzdem E-Bike, warum?

Michael Teuber ist seit 1997 professioneller Radsportler und konnte unter anderem als fünffacher Paralympics-Champion beeindruckende Erfolge erzielen. Warum er als Spitzensportler trotzdem gerne aufs E-Bike steigt und welche Vorteile er darin sieht, verrät er uns im Interview. 

Paralympics-Champion Michael Teuber fährt ein E-Mountainbike

Michael, warum fährst du E-Bike?

Meine spontane Antwort heißt: Weil es mega Spaß macht. Aber es gibt mehrere Gründe: Nachdem ich in den letzten 2 Jahren bei sporadischen Fahrten „Blut geleckt“ hatte, sah ich die verschiedenen Möglichkeiten, die ein E-Bike bieten kann und so musste für das Wintertraining 2017/18 ein eigenes E-Bike her. Diese Möglichkeiten sind: Hohe Trainingsmotivation durch den erhöhten Spaßfaktor, Kappung der Belastungsspitzen im Wintertraining und die Möglichkeit, auch wieder mit meiner Frau oder meiner Tochter auf Augenhöhe fahren zu können. „Interview mit Michael Teuber – Teil 1“ weiterlesen

Stadtradeln – der Name ist Programm

Gruppenbild des Teams Paul Lange fürs Stadtradeln

„Vieles ginge besser, wenn man mehr ginge“, pflegte mein Vater immer zu sagen. Und so marschierte er fleißig morgens, mittags und abends zur Arbeit bzw. nach Hause, zu einer Zeit, als Walking noch ein Fremdwort war. Diese Ansicht lässt sich genauso auf’s Radeln übertragen. Ob für die eigene Fitness, aus ökologischen Gründen, weil’s schneller geht oder einfach mehr Spaß macht, das Warum soll jeder für sich entscheiden.

Beim Stadtradeln geht es darum, den Entscheidern in den Kommunen die (bescheidenen) Bedingungen fürs Radeln im Alltag vor Augen zu führen. Kommunalpolitiker, Stadt- und Gemeinderäte, Stadtverordnete und Gemeindevertreter sollen aus dem Fahrradsattel und eben nicht aus der Perspektive einer Windschutzscheibe heraus im wahrsten Sinne des Wortes „erfahren“ wie Radler ticken, welche Bedürfnisse sie haben und wo in der Infrastruktur der Schuh drückt. Das können simple Hemmnisse wie nicht abgesenkte Bordsteine sein, Ampelschaltungen, die einen ständig zum Halten und Absteigen zwingen, unsichere Kreuzungen, schlechte Sichtbeziehungen zum PKW-Verkehr und 1001 andere negative Begleiterscheinungen. „Stadtradeln – der Name ist Programm“ weiterlesen